Frage von Tahini Classic: Welches ist das sparsamste Auto mit Benzinmotor zur Zeit?
Hier in Neuseeland bekommen wir nur eine limitierte Auswahl an neuen Autos.
Z.B. gibt es bei uns keinen Smart, und keinen Toyota Aygo.
Unser sparsamstes Auto mit Benzinmotor hier ist der Mitsubishi i-Car, der mit einem Durchschnittsverbrauch von 4,3L/ 100km angegeben ist – genau so viel wie die Hybridautos von Toyota und Honda, die ja auch mit Benzin laufen.
Ich bin sicher, es gibt in Europa Autos, von denen ich noch nichts gehoert habe.
Gibt es Benzinautos, deren Verbrauch Drei-Komma Irgendwas ist?
Bitte keine Diesel, die koennen das, ich weiss.
Gibt es vielleicht auch reine Benzinautos, nicht Hybrid, die das schaffen?
Beste Antwort:
Answer by Sergej Fährlich
…bei meinem eben gelöschten zitat handelte es sich um ururalte info…hier was neues:
vw “up” soll der renner unter 4 ltr. werden…
http://www.autobild.de/artikel/studie-vw-up-_418759.html
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Wer abends teure Zigarren und Cognac auf der Terrasse in Neuseeland genießt, muss doch kein 3-Liter Auto fahren.
http://www.youtube.com/watch?v=EqJCRs23TJ8
aber sonst gibt es das noch nicht
Selber habe ich mal einen VW Lupo 3L TDI gehabt. Es ist zwar ein Diesel, kein Benziner, aber verbraucht nur um die 4 Liter. Auf die 3L kommt er wahrscheinlich nur, wenn man auf “ECO” umschaltet. Ein Kleinwagen, der auch für etwas größere Menschen einiges hergibt.
Bis anhin ist mir noch kein Serienwagen, der das tatsächlich Schafft, bekannt.
Daihatsu mit dem Cuore (4.4 liter)
Fiat mit dem Panda
oder Opel / Suzuki (Agila / Splash)
gehören sicher zu den Spitzenreitern
So weit ich weiß ist da von den europäischen Herstellern im Moment nicht viel zu erwarten. Die wirtschaftliche Etnwicklung steckt der Autoindustrie gewaltig in den Knochen und irgendwie scheint kein Hersteller wirklich in der Lage zu sein, darauf und auf die veränderten Kundenwünsche angemessen zu reagieren.
Neben der Hybridtechnik gab es im Motorenbau auch meiner Meinung nach seit den DOHC-Motoren von Opel und den VTECs von Honda in den späten 80ern keine wirklichen Innovationsschübe, die die Triebwerke entschieden effizienter machen. Die Verbesserungen in der Effizienz der Motoren wurde in den letzten Jahrzehnten mehr als nur egalisiert. Schärfere Abgasnormen und vor allem der gestiegene Komfort und Sicherheitsanspruch, der sich konkret in allen Modellen vom Kleinstwagen bis zur Luxusklasse im Gewicht der Fahrzeuge widerspiegelt, lässt die Autos eher in einem noch schlechteren Licht stehen.
Scheinbar traut sich niemand einen Rückschritt zu leichteren, aber weniger sicheren und lauteren Autos zu machen. Letztendlich lässt sich doch nur ein spritsparenderes Auto auf die Beine stellen, indem man das Gewicht senkt, die Abmaße verkleinert und das Fahrzeugdesign noch stärker dem Primat des cW-Wertes unterwirft.
Dabei halte ich für ein sehr schwieriges Unterfangen zu bewerten, was der potenzielle Käufer überhaupt akzeptieren mag.
Vieles steht und fällt sicherlich auch mit dem Preis dieser Fahrzeuge. Leichtbau ist eben auch teurer und das Fahrverhalten ändert sich mit schmaleren Reifen eben auch dramatisch. Ich denke die Autoindustrie muss also etwas wagen, was ihnen bisher nicht gelungen ist, weil sie insgesamt nie so gepolt war, nämlich Rückschritt als Fortschritt zu verkaufen. Die Alternative sehe ich ansonsten nur in leichteren, aber deutlich kostspieligeren Materialien, was die Preise der Autos entsprechend beeinflusst. Alle Ansätze dieser Art waren in jüngster Vergangenheit eigentlich selten erfolgreich, wenn man sich z.B. den 3-Liter Lupo oder den Audi A2 anschaut, so waren beide Konzepte nicht gerade die großen Renner, was wohl auch ganz konkret mit dem Preis zusammenhängt.
Wirklich große Neuerungen werden deshalb wohl erst nach der Wirtschaftskrise zu erwarten sein. Momentan dürfte der Hauptmerk wohl auf bezahlbaren, recht konventionellen Autos auf der einen Seite liegen, die wohl kaum unter 4 Liter zu drücken sind, und hochpreisigen Hybrids á la Lexus am anderen Ende des Spektrums, die bei diesen Grundvoraussetzungen kaum unter 8 Liter zu drücken sein dürften. Autos wie der Prius und Civic Hybrid schweben irgendwo dazwischen.
Man muss wohl alles in allem ein Umdenken der Industrie und der Käufer voraussetzen, um Neuerungen in dieser Hinsicht zu sehen. Die Wirtschaftskrise bremst diese Entwicklung aber deutlich aus, Deshalb wird es in den nächsten 5 Jahren wohl eher alte Hüte in neuem Designgewand geben.
Ich wünschte, ich hätte konkrete Angaben zum Wirkungsgrad von modernen Motoren. Leider ist mir dazu noch nichts in die Hände gelangt. Ohne Angaben wie diese halte ich es nämlich für fast unmöglich angemessen zu bewerten, wohin die Reise in den nächsten Jahren geht. Die Industrie veröffentlicht schließlich auch kaum konkretes über irgendwelche Technologieträger, die konsequent auf Leichtbau setzen. Ich würde mir wünschen, dass sich das ändert und Innovation mehr über beweisbare, messbare technische Fakten vermittelt würde als ausschließlich über irgendwelche neuen Karosseriedesigns.
Hallo,
der Toyota Prius mit den Motoren der neuen Generation schafft es auch ohne Hybrid mit mal gerade 3,9 Liter.
Der Prius mit dem alten Motor und mit Hybrid schaffte es mit 3,8 Liter.
Toyota IQ, Daihatsu Coure und der Ford KA schaffen es gerade nicht unter 4 Liter Benzin zu kommen.
Die anderen Fahrzeuge kannst du dir auf der angegeben Quelle raussuchen.
Man kann ganz einfach nach den Verbrauchswerten sortieren, das ist kein Problem.
Also erstmal: Ich weiß nicht einmal, welches das sparsamste Auto hierzulande ist, geschweige denn, was du in Neuseeland kaufen kannst. Du willst keinen Diesel – ist es nicht selbstverständlich, in NZL Diesel zu bekommen? Oder magst du Diesel einfach nicht? (Was ich schade fände, weil ich in Dieseltown Augsburg lebe).
Etwas sparsameres als den i-Car findet man hier praktisch auch nicht. Alle Supersparautos, die hier jemals präsentiert und in seltenen Fällen auch verkauft wurden, waren Diesel.
Und von Hybriden halte ich gar nichts.
Ein paar Worte möchte ich aber noch zum Vorposter sagen: Es wird sich gewaltig was tun in der Motorenentwicklung, und wirklich sparsame Motoren werden auf den Markt kommen. Was jetzt schon zu kaufen ist, klingt teilweise schon ganz nett, aber da wird es noch ganz anders abgehen.
Witzigerweise ist der Grund nicht die Wirtschaftskrise, sondern der Boom in den Jahren davor. Als die Rohölpreise auf die 150 Dollar zu gingen – da brach auf einmal Panik aus, nicht nur unter den Autofahrern, die hier 1,50 Euro für einen Liter Benzin zahlen mussten. Da haben auch die Autobauer überlegt, was sie noch tun können, damit ihre immer besseren und tolleren Autos auch noch beim Tanken Spaß machen.
Das wird alles kommen. Und wer in 10 Jahren noch ein Auto fährt, das mehr als fünf Liter fossile Brennstoffe verbraucht, der will es so oder kann nicht anders. Für alle anderen wird es günstigere Lösungen geben – sieht man mal vom Anschaffungspreis ab.
Vielleicht der Lupo oder Polo 3L, was für 3 Liter stehen soll.
Der soll gemäß Hersteller nicht mehr verbrauchen.
Gruß
Franky