F+A: rechtsfrage: cochlea implantat exfrau verweigert zustimmung?

Frage von n_herpel: rechtsfrage: cochlea implantat exfrau verweigert zustimmung?
hallo,
mein sohn ist aufgrund eines schädelbruches seit dem 3.ten lebensjahr rechtsseitig taub. ich möchte bei dem den kleinen untersuchen lassen, ob es möglich ist mittels cochlea implantat ihm zum höhren zu bringen. meine exfrau hält von dieser möglichkeit garnichts. es gibt wie bei jeder operation risiken, (die man nicht vom tisch fegen sollte), deswegen ist dies für sie nicht gangbar.

ich denke, daß die chance wieder zu höhren die risiken der operation überwiegt.
er ist jetzt 7 jahre, schlecht in der schule (eine schule für lernbehinderte, in der ersten klasse kleben geblieben) und hat (nach meinem subjektiven empfinden) eine schlechte aussprache. wir haben das gemeinsame sorgerecht, obwohl die kinder zu 6/7 bei ihr sind (standard wochenendregelung, gerichtlich erwirkt)

mein erster schritt ist daß der kleine untersucht werden soll um eine eignung festzustellen.

wie sollte hier mein vorgehen sein? (ich will nicht immer gleich nen anwalt zu seinem porsche verhelfen…;-)

vielen dank

wie immer würde ich es bevorzugen eine qualifizierte meinung zu lesen, einfache ‘yeah, go for it’ is sinnlos…

Beste Antwort:

Answer by Anni
Ein CI sollte immer kurz nach der Ertaubung eingesetzt werden. Es kommt bei beidseitigem Hörverlust in betracht. Vorraussetzung ist das der Hörnerv intakt ist.

Kann euch nur ein gemeinsames Gespräch in einem SPZ raten. Operieren tun die da eh nicht. Deklariere es einfach als Beratungsgespräch wg Schulproblemen…….. und lass das CI ins Gespräch einfließen.

Empfehlen kann ich dir das SPZ für Hörbeeinträchtigte in Kärnten. In DE gibt es leider keine spezialisierten SPZ.

http://www.hoeren.ksn.at/index.php?option=com_content&view=article&id=16%3Ahallos-cochlear-implantat-ci&catid=1&Itemid=27

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